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Gedenken an Kriegsende und Tod Tausender KZ-Häftlinge

Geschichte Gedenken an Kriegsende und Tod Tausender KZ-Häftlinge

Mit einer zentralen Veranstaltung in der Gedenkstätte Neuengamme erinnert die Stadt Hamburg heute an das Kriegsende vor 70 Jahren und das Leid der KZ-Häftlinge.

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Hamburg erinnert an das Kriegsende vor 70 Jahren.

Quelle: M. Gambarini/Archiv

Hamburg/Lübeck. Rund 60 ehemalige Gefangene aus 20 Ländern wollen an der Veranstaltung teilnehmen. Vor einer feierlichen Kranzniederlegung am Internationalen Mahnmal sprechen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der Vizepräsident der Häftlingsvereinigung von Neuengamme, Janusz Kahl, sowie zwei Politiker aus Frankreich und den Niederlanden. Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) bezeichnete den Besuch der ehemaligen Häftlinge als "große Ehre" für Hamburg.

Am Nachmittag (17.00 Uhr) gedenkt der Landtag von Schleswig-Holstein des Kriegsendes in Lübeck. Zu der Veranstaltung in der Marienkirche wird auch der britische Botschafter, Sir Simon McDonald, erwartet.

Am 4. Mai 1945 hatte die Wehrmacht die Teilkapitulation für das Gebiet von der Ems-Mündung bis zur Kieler Förde sowie für Norwegen, die Niederlande und Dänemark erklärt. Am Tag davor war Hamburg kampflos an britische Truppen übergeben worden. Am selben Tag bombardierten britische Flugzeuge drei Schiffe in der Lübecker Bucht, auf die die SS Tausende Gefangene aus Neuengamme gepfercht hatte. Bei dem Angriff aufgrund eines tragischen Irrtums der Briten starben 7000 Menschen.

dpa

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