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Gedenkfeier für Opfer der Lübecker Brandkatastrophe

Brände Gedenkfeier für Opfer der Lübecker Brandkatastrophe

20 Jahre nach der Brandkatastrophe in einem Lübecker Flüchtlingsheim haben Vertreter von Stadt und Kirche sowie Angehörige und Freunde an die Opfer erinnert. Für die Hansestadt legte Innensenator Bernd Möller (Grüne) einen Kranz am Mahnmal für die Opfer nieder.

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Die Ruine der Flüchtlingsunterkunft in Lübeck, aufgenommen am 19.1.1996.

Quelle: Rolf Rick

Lübeck. Diakoniepastorin Dörte Eitel erinnerte daran, dass die Hintergründe des Brandes bis heute nicht geklärt sind. Das sei wie eine offene Wunde, sagte sie. Für das Lübecker Flüchtlingsforum forderte Heike Behrens juristische Gerechtigkeit für die Opfer.

Bei dem verheerenden Feuer am 18. Januar 1996 starben zehn Hausbewohner aus Angola, dem Libanon, Togo und Zaire, 38 wurden zum Teil schwer verletzt. Ob der Brand von Hausbewohnern nach einem Streit oder von Tätern aus der rechten Szene gelegt wurde, wurde juristisch nie geklärt. Ein zunächst unter dringendem Tatverdacht festgenommener Hausbewohner wurde in zwei Prozessen freigesprochen. Die Ermittlungen gegen vier Männer aus der rechten Szene Mecklenburg-Vorpommerns, die in der Brandnacht festgenommen worden waren, wurden eingestellt. 

dpa

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