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Gedenkfeier für die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm

Geschichte Gedenkfeier für die ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm

70 Jahre nach der Ermordung von 20 jüdischen Kindern in Hamburg-Rothenburgsort findet heute in der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm eine Gedenkveranstaltung statt.

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Das Gebäude einer ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Die Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm erwartet dazu Angehörige der Opfer aus Israel, Frankreich, Italien, Deutschland und den USA. Auch rund 50 Jugendliche aus den Herkunftsländern der Opfer wollen teilnehmen.

Ein SS-Arzt hatte die jüdischen Kinder aus Auschwitz ins KZ Neuengamme kommen lassen, um an ihnen medizinische Versuche mit Tuberkulose-Erregern zu machen. Wenige Tage vor der Befreiung Hamburgs durch britische Truppen wollte die SS die Spuren dieses Verbrechen beseitigen. In der Nacht zum 21. April 1945 wurden im Keller der Schule, die damals als Außenlager von Neuengamme diente, nicht nur die Kinder gehängt. Mit ihnen starben ihre vier Betreuer aus den Niederlanden und Frankreich sowie 24 sowjetische Kriegsgefangene.

Bereits am Mittag gibt es eine Gedenkstunde von Kirchen und Grundschulen im Stadtteil Schnelsen, wo zahlreiche Straßen nach den Opfern benannt sind.

dpa

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