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Erstaufnahme in Albersdorf auf Dauer?

Gemeinderat Erstaufnahme in Albersdorf auf Dauer?

Über die Zukunft der provisorischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Albersdorf im Kreis Dithmarschen will der Gemeinderat am Montagabend bei einer Sondersitzung entscheiden. Es geht darum, ob sie nur bis zum 14. September betrieben werde oder auf Dauer, sagte Bürgermeister Heribert Heinecke (CDU) am Freitag.

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Räumt der Gemeinde jede Entscheidungsgewalt ein, Staatssekretärin im Innenministerium, Manuela Söller-Winkler.

Quelle: dpa/Bodo Marks

Albersdorf. Über die Zukunft der provisorischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Albersdorf im Kreis Dithmarschen will der Gemeinderat am Montagabend bei einer Sondersitzung entscheiden. Dabei gehe es darum, ob die Erstaufnahme – wie vom Innenministerium zugesagt – befristet nur bis zum 14. September betrieben werde oder auf Dauer, sagte Bürgermeister Heribert Heinecke (CDU) am Freitag.

Der vom Innenministerium für Flüchtlingsunterkünfte beauftragte stellvertretende Landespolizeidirektor Joachim Gutt habe ihm die teils dramatischen Zustände in anderen Erstaufnahmen geschildert – und gebeten, dass die Gemeinde Albersdorf die mit 370 Menschen voll belegte Einrichtung auf Dauer akzeptiere. Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord darüber berichtet.

Land respektiert die Gemeindeentscheidung

Gutt bestätigte der Deutschen Presse-Agentur das Treffen mit dem Bürgermeister – er sei aber nicht als Bittsteller gekommen. Er versicherte, die Einrichtung werde wie vom Land garantiert am 14. September geschlossen, falls die Gemeinde daran festhalte. Teile der Gemeinde seien aber aufgeschlossen, die Erstaufnahme auf Dauer zu betreiben.

Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler erklärte: „Wir respektieren selbstverständlich nach wie vor die Bedingung der Gemeinde, die Erstaufnahmeeinrichtung nicht über den 14. September hinaus in Betrieb zu halten. Sollte die Gemeinde dies jetzt anders sehen, wäre das angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen eine große Hilfe.“

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