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Gemeinderat: Erstaufnahme in Albersdorf auf Dauer

Flüchtlinge Gemeinderat: Erstaufnahme in Albersdorf auf Dauer

Die zunächst nur provisorische Erstaufnahme für Flüchtlinge in Albersdorf (Kreis Dithmarschen) kann als Dauereinrichtung betrieben werden. "Auf einer Sondersitzung gab der Gemeinderat am Montagabend mit mehrheitlicher Entscheidung grünes Licht hierfür", sagte Bürgermeister Heribert Heinecke (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.

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Die provisorische Erstaufnahmeeinrichtung kann dauerhaft geöffnet bleiben.

Quelle: C. Rehder/Archiv

Albersdorf/Kiel. Die Entscheidung habe Bauchschmerzen bereitet, aber angesichts der Flüchtlingsströme, die nach Deutschland kommen, müsse auch Albersdorf Verantwortung übernehmen.

Heinecke betonte, dass die Grundsatzentscheidung für einen Dauerbetrieb an Rahmenbedingungen gekoppelt seien, die das Land mit dem Betreiber des Dithmarsenparks noch aushandeln müsse. Ursprünglich sollte die mit 370 Menschen voll belegte Erstaufnahme nur bis zum 14. September betrieben werden, hatte das Innenministerium versprochen.

Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler hatte laut Heinecke zu Beginn der Gemeinderatssitzung betont, das Land stehe zu seinem Wort. Sollte die Gemeinde aber einem Dauerbetrieb zustimmen, wäre das angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen eine große Hilfe. Auch der Betreiber des Dithmarsenparks nannte als Voraussetzung für einen Dauerbetrieb die Zustimmung der Gemeinde.

Heinecke betonte, Vertragspartner seien das Land und der private Betreiber. Insofern hätte es der Zustimmung der Gemeinde formal gar nicht bedurft. Aber beide Seiten hätten sich an die ursprüngliche Verabredung gebunden gefühlt und nur mit dem Ja der Gemeinde den Dauerbetrieb akzeptiert. "Die Einrichtung läuft mit großem ehrenamtlichen Engagement bisher sehr gut, aber da müssen jetzt hauptamtliche Mitarbeiter her", sagte Heinecke.

dpa

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