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Getöteter 16-Jähriger: Ermittler fahnden mit Phantombild

Kriminalität Getöteter 16-Jähriger: Ermittler fahnden mit Phantombild

Vor mehr als zwei Wochen erstach ein Unbekannter im Hamburger Zentrum einen 16-Jährigen. Mit einem Phantombild sucht die Polizei jetzt nach dem möglichen Täter. Ob das Verbrechen einen IS-Hintergrund hat, ist weiter unklar.

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Kerzen und Blumen am Tatort an der Kennedybrücke am 31.10.2016.

Quelle: Christian Charisius

Hamburg. Im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen 16-Jährigen in Hamburg hat die Polizei ein Phantombild eines Verdächtigen veröffentlicht. Eine Zeugin habe sich nach der umfangreichen Medienberichterstattung gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Sie habe einen möglichen Tatverdächtigen gesehen und gut beschreiben können.

Laut Polizei waren der 16-Jährige und seine ein Jahr jüngere Begleiterin zunächst in der Nähe des Steindamms am Hauptbahnhofs unterwegs. Von dort fuhren sie mit der U-Bahn zum Jungfernstieg. Sie gingen über die Lombardsbrücke zum späteren Tatort. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter bereits auf dem Weg auf die Opfer aufmerksam geworden sei, teilte die Polizei mit. Der Mann auf dem Phantombild soll sich etwa zur Tatzeit auf der Lombardsbrücke befunden haben.

Am 16. Oktober hatte ein Unbekannter den Jugendlichen an der Alster mit mehreren Stichen getötet. Die Begleiterin des 16-Jährigen stieß der Angreifer ins Wasser.

Die Polizei prüft weiter eine Mitteilung des IS-Sprachrohrs Amak, wonach ein "Soldat" des IS am 16. Oktober zwei Menschen in Hamburg angegriffen habe. "Wir prüfen das natürlich ernsthaft, und die Prüfung dauert noch an", sagte der Sprecher. "Wir rechnen Anfang nächster Woche mit einem Ergebnis."

dpa

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