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Vollzugsbeamte sind von Ministerin enttäuscht

Gewerkschaft Vollzugsbeamte sind von Ministerin enttäuscht

Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) gerät in der Diskussion um das neue Strafvollzugsgesetz immer stärker unter Druck: Beschäftigte der JVA Neumünster fühlen sich von der Ministerin allein gelassen, die Gewerkschaft spricht von tiefer Enttäuschung.

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Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) muss viel Kritik für ihr Gesetz einstecken. Die Opposition im Landtag und die GdP-Justiz werfen ihr vor, die Augen vor der Realität in den Gefängnissen zu verschließen.

Quelle: Ulf Dahl

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Ein Artikel von
Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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Gewerkschaft erhebt Vorwürfe
Foto: Im August 2015 besuchte Justizministerin Anke Spoorendonk (links) die Justizvollzugsanstalt Neumünster und informierte sich bei Anstaltsleiterin Yvonne Radetzki. Zu den Klagen über zunehmende Gewalt hat sich Spoorendonk aktuell noch nicht selbst geäußert.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) geht auf Konfrontationskurs zu Justizministerium und Regierungsparteien und kritisiert den politischen Umgang mit dem internen Vermerk einer Vollzugsleiterin, die dramatische Zustände in der JVA Neumünster beklagt hatte.

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