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Gewerkschaft der Polizei beklagt Personalnot

Polizei Gewerkschaft der Polizei beklagt Personalnot

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Hamburgs rot-grünem Senat durch seine Personalpolitik bei der Polizei eine Gefährdung der Inneren Sicherheit vorgeworfen.

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Das Logo der Gewerkschaft der Polizei.

Quelle: Bernd Wüstneck/Archiv

Hamburg. "Politische Sprachlosigkeit und das Ignorieren der Realität gefährden die Zukunftsfähigkeit der Polizei Hamburg - ja sogar die Innere Sicherheit in dieser Stadt", erklärte Hamburgs GdP-Chef Gerhard Kirsch am Mittwoch. Der Ist-Zustand seien chronisch unterbesetzte Schichten, Züge und Abteilungen. Hinzu kämen unter anderem das Ausbluten des Tarifbereiches zu Lasten des Vollzuges, ein hoher Krankenstand und "eine Wertschätzung, die nur noch mit dem Kopf schütteln lässt".

In den kommenden neun Jahren könnten rund 3300 Polizisten in den Ruhestand gehen, betonte Kirsch. "Die Neuzugänge werden die Abgänge nicht ausgleichen können." Das Beharren auf dem vermeintlich personellen "Status quo" sei vor dem Hintergrund der bestehenden, absehbaren und zu erwartenden Belastungen nur noch eine Art der sinnlosen "Festhaltetaktik". Der Polizeigewerkschafter forderte Innensenator Andy Grote (SPD) "zu einer aufrichtigen Bestandsaufnahme der tatsächlichen Personalsituation in der Hamburger Polizei auf".

dpa

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