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Greenpeace und Grüne fordern Verbot von Pestiziden mit Glyphosat

Verbraucher Greenpeace und Grüne fordern Verbot von Pestiziden mit Glyphosat

Nach Berichten über gesundheitsschädliche Wirkungen des Pestizids Glyphosat fordern Greenpeace und die Grünen ein Verbot des Pflanzenschutzmittels. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe Glyphosat im März 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft, teilte die Umweltschutzorganisation am Dienstag in Hamburg mit.

Hamburg. Greenpeace legte eine Studie zu den Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit vor. Man fordere von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verbindliche Regelungen, die Pestizide in der Landwirtschaft radikal reduzieren, sagte Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace.

Auch der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, rief Schmidt zum Handeln auf. Ein Verharren gehe vor allem auf Kosten der ländlichen Bevölkerung. "Sogar Kleinkinder und Ungeborene müssen das Zögern und Abwarten der Bundesregierung ausbaden."

Am Freitag hatten die Verbraucherschutzminister der Länder den Bund zu einem Verbot von Glyphosat aufgefordert. Schmidts Ministerium erklärte daraufhin, für ein Verbot fehle noch die Rechtsgrundlage. Derzeit laufe ein Bewertungsverfahren durch die Europäische Union, das abgewartet werden müsse. Zudem sei unter Wissenschaftlern umstritten, ob der Wirkstoff tatsächlich krebserregend sei.

dpa

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