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Grüne in Hamburg wollen AfD gute Laune entgegensetzen

Parteien Grüne in Hamburg wollen AfD gute Laune entgegensetzen

Grünen-Spitzenpolitiker in Hamburg wollen in der politischen Auseinandersetzung mit der rechtspopulistischen AfD mehr auf gute Laune-Botschaften setzen. Da die AfD auf negative Emotionen wie Angst, Wut, Enttäuschung und in den sozialen Netzwerken auch auf Hass baue, sei sie "nicht (allein) mit rationalen Argumenten zu besiegen", heißt es laut einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" (Montag) in einem gemeinsamen Thesenpapier der Bundestagsabgeordneten Anja Hajduk sowie von Justizsenator Till Steffen.

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Anja Hajduk (Grüne) spricht im Bundestag.

Quelle: Michael Kappeler/Archiv

Hamburg. In dem Papier mit dem Titel "Toleranz und Pluralismus verteidigen. Mehr Kinderschokolade im Umgang mit der AfD!" betonen beide, Angst und Spaltung müsse eine emotionale Botschaft entgegengesetzt werden. Ein Beispiel für eine positive Emotionalisierung sei das "Nur die Liebe zählt", das bei der Homoehe gezeigt habe "wie eine Botschaft viel leichter Hegemonie gewinnen kann, wenn man nicht nur das trockene Argument der Gleichberechtigung bemüht".

In Deutschland gebe es eine Mehrheit für Vielfalt und Toleranz, sind sich Hajduk und Steffen sicher. Die Behauptung der AfD, sie spreche für die Mehrheit sei deshalb falsch. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 sprechen sich beide für einen eher defensiven Ansatz ihrer Partei aus. "Wir wollen Vielfalt bewahren und die freiheitliche, demokratische Grundordnung sowie selbstbewussten Parlamentarismus verteidigen."

dpa

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