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Heinold als Spitzenkandidatin nominiert

Landtagswahl 2017 Heinold als Spitzenkandidatin nominiert

Grünes Startsignal zur Landtagswahl 2017: Mit 97 Prozent nominiert der Landesparteitag Monika Heinold als Spitzenkandidatin. Formal wird Heinold Ende Januar Spitzenkandidatin, wenn die Grünen die Landesliste aufstellen.

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Grünen-Spitzenkandidatin Monika Heinold erhielt 109 von 112 abgegebenen Stimmen.

Quelle: Markus Scholz/dpa

Neumünster. Schleswig-Holsteins Grüne haben Finanzministerin Monika Heinold als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl im nächsten Jahr nominiert. Die 57-Jährige erhielt am Sonntag beim Landesparteitag in Neumünster 109 von 112 abgegebenen Stimmen bei drei Enthaltungen. Die Zustimmung für Heinold betrug 97,3 Prozent. Formal wird Heinold Ende Januar Spitzenkandidatin, wenn die Grünen die Landesliste aufstellen.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), der „privat und spontan“ zum Grünen-Landesparteitag gekommen war. Er danke Heinold für die erfolgreiche Arbeit als Finanz-Kapitänin des Landes. Er wolle diese Zusammenarbeit mit ihr nach der Landtagswahl fortsetzen, sagte Albig.

Selbstbewusst zog Heinold in ihrer mit Standing Ovations und rhythmischem Klatschen aufgenommenen Bewerbungsrede eine durchweg positive Leistungsbilanz der Küstenkoalition von SPD, Grünen und SSW. Sie betonte dabei den nach ihren Worten entscheidenden Anteil der Grünen.

Heinold kündigte an, die Grünen strebten ein gutes zweistelliges Wahlergebnis an und wollten die Koalition nach der Wahl fortsetzen. Die jüngsten Wahlergebnisse hätten aber gezeigt, dass wegen der AfD alle demokratischen Parteien bereit sein müssten, zusammen zu arbeiten. „Deshalb schlagen wir keine Türen zu.“ CDU-Landeschef Daniel Günther hatte kürzlich eine „Jamaika“-Koalition von CDU, Grünen und FDP ins Gespräch gebracht.

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