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Gut jeder zweite Jugendliche ging zur Bürgerschaftswahl

Wahlen Gut jeder zweite Jugendliche ging zur Bürgerschaftswahl

Von den erstmals wahlberechtigten Jugendlichen haben bei der Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar gut die Hälfte von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Wie das Statistische Amt am Mittwoch mitteilte, betrug die Wahlbeteiligung der 16 und 17 Jahre alten Hamburger 52,1 Prozent.

Hamburg. Damit war sie rund zehn Prozentpunkte höher als in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen (42,3 Prozent) und fünf Prozentpunkte höher als bei den 25- bis 34-Jährigen (47,3 Prozent). Im Vergleich mit der Wahlbeteiligung insgesamt lag die Teilnahme der rund 27 000 minderjährigen Wähler aber 5,6 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt von 57,7 Prozent.

SPD und Grüne bezeichneten das Ergebnis als Grund zur Freude. Die 16- und 17-Jährigen wiesen die höchste Wahlbeteiligung unter den Altersgruppen bis 34 Jahre auf. "Dieses Ergebnis der Analyse zeigt, dass die Senkung des Wahlalters bei Bürgerschaftswahlen eine richtige Entscheidung war, um junge Menschen als interessierte Demokraten zu gewinnen", erklärte der Fachsprecher Verfassung der SPD-Fraktion. Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks sagte: "Die von SPD und Grünen initiierte Senkung des Wahlalters ist damit ein Erfolg, auch wenn die Wahlbeteiligung insgesamt unbefriedigend bleibt."

dpa

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