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Gutachten im Auschwitz-Verfahren

Prozesse Gutachten im Auschwitz-Verfahren

Eine wegen Beihilfe zum Mord von mehr als 260 000 Juden im Konzentrationslager Auschwitz angeklagte ehemalige SS-Helferin ist nicht generell verhandlungsunfähig.

Kiel. Zu diesem Ergebnis kommt nach Angaben von Nebenklagevertretern ein ärztliches Gutachten. Das bestätigte der Nebenklagevertreter Rechtsanwalt Stefan Lode am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Damit könnte eine Verhandlung gegen die Angeklagte unter Einschränkungen möglich sein. 

Ob und wann es zu einem Prozess vor dem Kieler Landgericht kommt, ist aber noch offen. Die zuständige Kammer prüfe anhand der Ergebnisse des Gutachtens, ob das Hauptverfahren eröffnet werde, teilte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage mit. Die Entscheidung darüber werde "nicht vor Ablauf von drei Wochen geschehen", sagte die Sprecherin. Das Gutachten sei allen Prozessbeteiligten zugestellt worden. Gerneralstaatsanwaltschaft und Verteidiger hätten nun Gelegenheit zur Stellungnahme.

dpa

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