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Habeck: Bundespräsidenten-Kandidaten der Grünen bevorzugt

Bundespräsident Habeck: Bundespräsidenten-Kandidaten der Grünen bevorzugt

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck von den Grünen hätte es lieber gesehen, wäre seine Partei mit einem eigenen Kandidaten in das Rennen um den neuen Bundespräsidenten gegangen.

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Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

Kiel. "Dies wäre es ein gutes Signal gewesen", sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur. "Leider haben wir Grüne es nicht geschafft, einen solchen Vorschlag zu unterbreiten." Nun entstehe das Bild, die Grünen würden der großen Koalition hinterherlaufen. SPD und Union haben sich auf Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Kandidaten für die Nachfolge von Joachim Gauck verständigt.

"Steinmeier ist respektabel und beliebt", sagte Habeck der Spitzenkandidat der Grünen zur Bundestagswahl 2017 werden will. "Steinmeier steht natürlich für politische Erfahrung, aber nicht für Aufbruch." Er hätte sich einen Kandidaten vorstellen können, der mehr für politischen und gesellschaftlichen Wandel steht, sagte Habeck. "Aber der wurde wohl nicht gefunden." Er wünsche Steinmeier eine glückliche Hand in seiner Amtszeit. "Er wird nicht der schlechteste Bundespräsident werden", sagte Habeck.

dpa

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