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"Merkel muss aus dem Quark kommen"

Klimaschutz "Merkel muss aus dem Quark kommen"

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, offen für eine Klimaabgabe für Kohlekraftwerke einzutreten. „Wenn es jetzt heißt, die Kohlekraftwerke sollten möglicherweise ihren Ausstoß nur noch um 16 Millionen Tonnen statt 22 Millionen Tonnen verringern, wäre das ein falsches Signal“, sagte Habeck.

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Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, offen für eine Klimaabgabe für Kohlekraftwerke einzutreten.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel/Berlin. „Die Bundesregierung darf vor dem Druck aus den eigenen Reihen und aus der Kohleindustrie nicht einknicken“, kritisierte Habeck.

Wenn Deutschland das erklärte Ziel, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent zu reduzieren, nicht schaffe, wäre das eine Blamage ohnegleichen. „Bundeskanzlerin Merkel muss endlich aus dem Quark kommen und sich klar zum Klimaschutz bekennen — nicht nur mit Worten, sondern mit einer klaren Politik“, meinte Habeck.

Beim 6. Petersberger Klimadialog bekräftigte Merkel am Dienstag das deutsche Klimaziel von 40 Prozent weniger CO2. Auf den Streit um die geplante Strafabgabe für alte Kohle-Meiler ging sie nicht ein.

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