6 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Habeck fordert ein Endlagersuchgesetz

Energiepolitik Habeck fordert ein Endlagersuchgesetz

Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) ist bei den Verhandlungen über eine neue Endlagersuche für eine realistische Herangehensweise. Ginge es nach ihm, würde Gorleben von der Liste gestrichen, sagte der Minister dem Deutschlandfunk.

Voriger Artikel
Tschechischer Minister: "Ich polier' dir die Fresse!"
Nächster Artikel
Juncker glaubt nicht an Scheitern des ESM in Karlsruhe

Habeck würde Gorleben gerne von der Liste streichen.

Quelle: C. Charisius/Archiv

Köln/Kiel. Aber es sei naiv zu glauben, dass die andere Seite sich darauf einlassen werde. Realistisch sei, dass die Suche nach einem Endlager "offen bei Null" beginne.

Gedankenspiele über lediglich einen weiteren Vergleichsstandort hält der Grünen-Politiker allerdings für nicht akzeptabel. "Man diskreditiert das Verfahren von Transparenz doch gerade, wenn man von vornherein sagt, es können nur zwei sein." Der Minister betonte: "Ich will dafür arbeiten, dass es ein Endlagersuchgesetz gibt und eben kein Gorleben-Bestätigungsgesetz."

Habeck verteidigte Bundesumweltminister Peter Altmaier gegen den Vorwurf mangelnder Transparenz der Gespräche. "Ich kann daran nichts Schlechtes finden", sagte er mit Blick auf ein Treffen des CDU-Politikers mit den Umweltministern der Länder vergangene Woche: ""Wenn Politik ein Stück weit wieder zu einer menschlichen Angelegenheit wird, wenn sich alle in die Augen sehen, in die Pflicht nehmen lassen und am Ende zählt das gegebene Wort, dann finde ich das eine richtige Strategie."

Voriger Artikel
Nächster Artikel