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Hamburg darf Schlick in Nordsee kippen

Politik Hamburg darf Schlick in Nordsee kippen

Hamburg darf bis Ende Juni eine Million Kubikmeter Baggergut aus der Elbe in die Nordsee vor der Westküste Schleswig-Holsteins verbringen. Die Sedimente seien von der Hamburger Port Authority getestet worden und erfüllten die Anforderungen des Landes Schleswig-Holsteins, teilte das Umweltministerium in Kiel mit.

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 Der Schlick aus der Elbe soll in die Nordsee gekippt werden.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Mit dieser Menge sei die 2008 erteilte Genehmigung für insgesamt 6,5 Millionen Kubikmeter Baggergut fast ausgeschöpft. Für das Verbringen weiterer Sedimente ist eine neue Erlaubnis Schleswig-Holsteins nötig. Dazu hatten Hamburg und Schleswig-Holstein Anfang Februar Eckpunkte vereinbart. Derzeit prüft das Kieler Umweltministerium die Unterlagen des Hamburger Antrags.Die neue Lösung sieht keine Obergrenze vor und ist auf fünf Jahre befristet. Sie kann aber um weitere fünf Jahre verlängert werden. Hamburg zahlt im Gegenzug fünf Euro pro Tonne Trockengewicht in die Stiftung Nationalpark ein. Das ist etwas mehr als bislang.

Der Schlick soll 60 Kilometer von der Nordseeküste entfernt im Bereich der Tonne 3 vor Helgoland ins Meer gekippt werden. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) sprach von der „am wenigsten bedenklichen ökologischen Variante“.

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