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Hamburg plant deutsch-französisches Gymnasium

Schulen Hamburg plant deutsch-französisches Gymnasium

Hamburg plant die Gründung eines deutsch-französischen Gymnasiums. Ein entsprechender Vorschlag sei Frankreich unterbreitet worden, teilte die Schulbehörde am Freitag mit.

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Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD).

Quelle: Maurizio Gambarini/Archiv

Hamburg. Damit könnte die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Bildung und damit der Wirtschaftsstandort Hamburg gestärkt werden, hieß es. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) ist zugleich Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit.

Nach den Vorstellungen Hamburgs soll zum Schuljahr 2020/21 ein deutsch-französisches Gymnasium am Standort Struenseestraße in Altona-Altstadt in einem Neubau entstehen. Das private Lycée Français im Stadtteil Lokstedt mit derzeit rund 890 Schülern aus 30 Nationen soll in dem neuen Gymnasium aufgehen.

Die neue Einrichtung wäre keine private Ersatz- und Ergänzungsschule, wie das bisherige Lycée, sondern ein staatliches Gymnasium mit bilingualem Profil, sagte der Sprecher der Schulbehörde, Peter Albrecht. Das bisherige Schulgeld würde entfallen. Bisher finanziere Hamburg die Lycée-Schüler zu 85 Prozent, künftig zu 100 Prozent. Frankreich würde seinen bisherigen Zuschuss weiterhin beitragen.

Hamburg bekäme ein Alleinstellungs-Merkmal für ganz Norddeutschland, hieß es. Vorbild sind die deutsch-französischen Gymnasien in Saarbrücken, Freiburg und in Buc bei Paris.

dpa

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