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Hamburg stoppt Einsatz von Glyphosat

Umwelt Hamburg stoppt Einsatz von Glyphosat

Hamburg hat den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat an öffentlichen Orten wie Straßen, Wegen oder Friedhöfen vorläufig gestoppt.

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Ein Traktor spritzt Pflanzenschutzmittel auf ein Feld mit Winterraps.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Hamburg. Das teilte die Wirtschaftsbehörde, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln außerhalb der Landwirtschaft genehmigen muss, am Montag in der Hansestadt mit. Gegenwärtig versuchen Institute im In- und Ausland zu klären, ob und unter welchen Bedingungen Glyphosat krebserregend für den Menschen ist. Bis dieser Prozess abgeschlossen sei - vermutlich im Sommer dieses Jahres - werde die Behörde keine Genehmigungen für den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln ausstellen.

Glyphosat ist ein zugelassener Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zur Unkrautbekämpfung (Herbizid) und zur Sikkation (Vorerntebehandlung) und seit Jahren politisch und fachlich umstritten. Gegenwärtig wird Glyphosat im Rahmen der EU-Wirkstoffprüfung neu bewertet. Es sei noch nicht absehbar, ob sich das auch auf die deutsche Zulassung als Pflanzenschutzmittel auswirke, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

dpa

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Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

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