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Hamburger AfD-Landeschef kritisiert Thüringer Parteichef

Parteien Hamburger AfD-Landeschef kritisiert Thüringer Parteichef

Nach der AfD-Bundesspitze hat sich auch der Hamburger Landeschef Bernd Baumann vom Auftreten des Thüringer Landes- und Fraktionschefs Björn Höcke distanziert.

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Bernd Baumann, Landesvorsitzender der AfD in Hamburg.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Hamburg. "Wir haben uns als neugegründete wertkonservative Partei vom rechteren Spektrum abzugrenzen", sagte Baumann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Auftritt Höckes im ARD-Talk von Günther Jauch am Sonntag hatte heftige öffentliche Reaktionen ausgelöst. Höcke behauptete in der Sendung unter anderem, Deutschland würde mit den Flüchtlingen "sozialen Sprengstoff importieren". Die Bundesvorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen hatten ihn daraufhin in einer parteiinternen Rund-Mail wegen seines umstrittenen Auftretens kritisiert.

Die AfD-Landesverbände im Norden haben für den 31. Oktober in Hamburg zu einer Demonstration mit Kundgebung gegen die Asylpolitik der Bundesregierung aufgerufen. "Wir tun, was wir können, um Rechtsextreme davon auszuschließen", sagte Baumann. An der aktuellen Einwanderungspolitik sei die Politik Schuld, "nicht die Einwanderer".

Baumann war Anfang Oktober als Hamburger AfD-Chef gewählt worden. Sein Vorgänger Jörn Kruse war wegen des Rechtsrucks in der Partei zurückgetreten.

dpa

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