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Hamburger Eltern fordern Aussetzung des Kita-Streiks

Tarife Hamburger Eltern fordern Aussetzung des Kita-Streiks

Nachdem Arbeitgeber und Gewerkschaften Gespräche über den festgefahrenen Tarifstreit vereinbart haben, fordern jetzt Hamburger Eltern eine Aussetzung des Streiks.

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Hamburger Eltern fordern die Aussetzung des Streiks.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. Gewerkschaften und Arbeitgeber müssten nun ernsthaft verhandeln, verlangte Björn Staschen vom Landeselternausschuss (LEA) am Freitag. "Eine Fortsetzung des Streiks trotz des Angebotes und trotz anstehender Gespräche würden viele Eltern als unverhältnismäßig empfinden."

Der Landeselternausschuss begrüßte die Einigung der kommunalen Elbkinder-Tagesstätten mit den Gewerkschaften auf einen erweiterten Notdienst. LEA-Vorstandsmitglied Angelika Bock bedauerte allerdings, dass die Vereinbarung erst ab kommendem Freitag greifen solle. "Viele Eltern und Kinder stellt das weiter vor massive Probleme."

Die Vereinbarung zum Notdienst sei am Freitag unterzeichnet worden, sagte die Hamburger Verdi-Verhandlungsführerin Hilke Stein. Damit könnten in 90 der 180 kommunalen Kitas insgesamt bis zu 12 000 Kinder betreut werden.

Verdi hat die Arbeitgeber für Montagabend nach Berlin eingeladen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) wiederum hatte angekündigt, am Dienstag mit den Gewerkschaften zu verhandeln und auch ein Angebot vorzulegen. Verdi und die GEW fordern für die bundesweit 240 000 Beschäftigten eine bessere Eingruppierung - im Schnitt geht es demnach etwa um 10 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

dpa

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