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Hamburger Friedensforscherin für Gespräche mit Assad

Konflikte Hamburger Friedensforscherin für Gespräche mit Assad

Die Bereitschaft der Bundesregierung, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in die Bemühungen um ein Ende des Syrienkrieges einzubeziehen, findet Beifall in der Wissenschaft.

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Friedensforscherin Margret Johannsen ist für Gespräche mit Assad.

Quelle: Alina Novopashina/Archiv

Berlin/Hamburg. "Um einen Bürgerkrieg dieses Ausmaßes zu beenden, muss man notfalls auch mit dem Teufel reden", sagte Margret Johannsen vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

Vor allem müssten "auch die regionalen Großmächte wie Iran oder Saudi-Arabien" mit an den Tisch, sagte sie der "Neuen Presse" (Samstag) aus Hannover. "Ohne eine Entspannung vor allem zwischen diesen beiden Staaten, die um die Vorherrschaft in der Region konkurrieren und deren Spannung den syrischen Bürgerkrieg anheizt, wird der Konflikt nicht beizulegen sein."

Die vom Westen geförderten syrischen Rebellen lehnen Gespräche mit Assad ab und plädieren für die "Hinrichtung" des Staatschefs, der auf die Hilfe Russlands und des Irans zählen kann. Dschihad-Milizen wie der Islamische Staat (IS) wollen den militärischen Sieg.

dpa

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