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Hamburger Senat mit Verkehrsplanung "sehr zufrieden"

Bundesregierung Hamburger Senat mit Verkehrsplanung "sehr zufrieden"

Alle wichtigen Projekte für Hamburg sind nach Einschätzung des Senats im Bundesverkehrswegeplan enthalten. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Beschluss", erklärte ein Sprecher der Hamburger Wirtschaftsbehörde, nachdem das Bundeskabinett den Plan verabschiedet hatte.

Berlin/Hamburg. Gegenüber dem Entwurf im März habe es noch zwei Konkretisierungen gegeben: Die Bahnstrecke nach Hannover werde für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt, das führe zu Fahrzeitverkürzungen. Zudem sei die S4 nach Ahrensburg jetzt explizit mit der Entlastungsfunktion für die Strecke Hamburg-Lübeck enthalten.

Im Straßenverkehr enthält der Verkehrswegeplan für Hamburg vier Projekte im vordringlichen Bedarf, die knapp 1,6 Milliarden Euro kosten sollen. Das weitaus wichtigste ist der Neubau der Autobahn 26 zwischen der A7 und der A1, der sogenannten Hafenquerspange. Das Umweltbundesamt hatte die Bundesregierung aufgefordert, aus Naturschutzgründen und wegen der hohen Luftbelastung bundesweit 41 Projekte aus dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 zu streichen, darunter die Hafenquerspange.

Sie wird rund 900 Millionen Euro kosten und steht schon seit Jahrzehnten auf der Wunschliste der Hamburger Hafenwirtschaft. Nach den zuletzt veröffentlichten Plänen soll die A26 vom Autobahnkreuz Hamburg-Süderelbe nach Stillhorn führen und den Hafenverkehr deutlich entlasten. Im nächsten Jahr könnte das Planfeststellungsverfahren beginnen, im Jahr 2019 die Bauarbeiten. Weitere Projekte sind der Ausbau der A7 südlich des Elbtunnels auf acht Spuren und der sechsspurige Ausbau der A23 zwischen Eidelstedt und Tornesch.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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