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Hamburgs AfD-Chef hält Gerüchte um neue Partei für "absurd"

Parteien Hamburgs AfD-Chef hält Gerüchte um neue Partei für "absurd"

Hamburgs AfD-Chef Jörn Kruse glaubt nicht, dass der Bundesvorsitzende Bernd Lucke die Alternative für Deutschland verlassen und eine neue Partei gründen will.

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Hamburgs AfD-Chef Jörn Kruse.

Quelle: Lukas Schulze/Archiv

Hamburg. "Ich halte die Idee für absurd. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Lucke etwas in diese Richtung macht", sagte Kruse am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der Co-Bundesvorsitzende Konrad Adam hatte am Sonntag erklärt, Lucke habe vor, der AfD den Rücken zu kehren.

Dies wollte Lucke nicht öffentlich kommentieren. Er strebt einen Bruch zwischen den radikalen und den bürgerlichen Kräften seiner Partei an. "Die Grundvorstellungen dieser beiden Gruppen sind unvereinbar", schrieb Lucke in einer E-Mail an alle AfD-Mitglieder.

Die AfD will auf ihrem Bundesparteitag in Kassel Mitte Juni einen neuen Parteivorstand wählen. Lucke hat zwar gute Chancen, zum Vorsitzenden gewählt zu werden. Es ist jedoch zu erwarten, dass auch einige seiner Kritiker und Widersacher dem neuen Vorstand angehören werden. Dazu sagte Kruse: "Ich befürchte, dass auf dem Bundesparteitag in Kassel ein stark konservativer Bundesvorstand gewählt wird, der die Außendarstellung der Partei verändern und entsprechend liberale und konstruktive Mitglieder zum Austritt veranlassen wird. Eine solche von konservativen und eher rechten Kräften geprägte AfD hätte wahrscheinlich keine Chance im Westen."

dpa

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