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Hamburgs Bischöfin Fehrs in den Rat der EKD gewählt

Kirche Hamburgs Bischöfin Fehrs in den Rat der EKD gewählt

Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs (54) ist am Dienstag in Bremen in den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt worden. "Es freut mich sehr, dass sich die EKD-Synode und die Kirchenkonferenz für Kirsten Fehrs entschieden haben", erklärte der Präses der Nordkirchen-Synode, Andreas Tietze in einem Glückwunschschreiben.

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Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Bremen/Hamburg. Zuvor waren bereits der amtierende Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, sowie die Präsidentin des Landeskirchenamtes in Hannover, Stephanie Springer, in das 15-köpfige Leitungsgremium gewählt worden. Der Rat gilt als Regierung der EKD, die als Dachorganisation der 20 evangelischen Landeskirchen mit insgesamt 23 Millionen evangelischen Christen dient.

Für Fehrs votierten 96 der 140 Stimmberechtigten von Synode und EKD-Mitgliedskirchen. Damit erreichte sie schon im zweiten Wahlgang die erforderliche Zweidrittelmehrheit. "Das zeigt, dass sie einen großen Rückhalt in der EKD hat", sagte Nordkirchen-Sprecher Stefan Döbler. Hintergrund sei ihre starke Präsenz auf den Kirchentagen in Hamburg (2013) und Stuttgart (2015) sowie ihre Mitarbeit bei der Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017. Fehrs leitet seit 2011 den Sprengel Hamburg und Lübeck, zu dem auch das Herzogtum Lauenburg gehört.

dpa

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