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Hamburgs Linke beantragen NSU-Untersuchungsausschuss

Bürgerschaft Hamburgs Linke beantragen NSU-Untersuchungsausschuss

Rund 14 Jahre nach dem Mord an dem türkischen Gemüsehändler Süleyman Taşköprü mutmaßlich durch den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) wollen Hamburgs Linke einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss durchsetzen.

Hamburg. Die Gründe für ihren Antrag in der Bürgerschaftssitzung am 8. und 9. Juli will Innenexpertin Christiane Schneider erläutern.

Die Linken entsprechen damit auch dem Wunsch der Familie des Ermordeten. Sie hält eine Befassung durch den Kontrollausschuss für unzureichend. Der damalige SPD-Senat hatte dagegen 2014 einen Bericht vorgelegt, in dem der Fall aus seiner Sicht aufgearbeitet worden ist. Für den Ausschuss benötigt die Linke das Ja von einem Viertel aller 121 Abgeordneten. Sie selbst verfügt über zehn Mandate.

dpa

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