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Simonis: SPD musste in die Opposition

Ex-Ministerpräsidentin Simonis: SPD musste in die Opposition

Schleswig-Holsteins ehemalige SPD-Ministerpräsidentin Heide Simonis kann sich für ihre Partei derzeit nur die Oppositionsrolle vorstellen und rät dringend zur Erneuerung. „Weiterhin auf eine Große Koalition zu setzen, geht nicht nach einem so herben Verlust“, erklärte sie im Interview mit KN-online.

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Der Stimmenverlust habe ihrer „politischen Seele“ weh getan, sagte die langjährige Regierungschefin, hier mit ihrem aktuellen Quilt-Kalender.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Der Stimmenverlust habe ihrer „politischen Seele“ weh getan, sagte die langjährige Regierungschefin. Nach dem schlechten Ergebnis bei der Bundestagswahl müsse die SPD aber jetzt die Opposition als Chance begreifen: „Manches neu und vieles besser machen, neue Talente fördern, echte sozialdemokratische Charaktere auf die Bühne bringen“, sagte Simonis. Um wieder Tritt zu fassen, rät sie den Genossen „deutliche Worte und verständliche Argumente“ zu finden und keinen unnötigen Streit zu produzieren.

Seitenhieb auf Buchholz

Zum Jamaika-Bündnis in Schleswig-Holstein äußerte sich die erste weibliche Ministerpräsidentin in der ihr eigenen Art. Das neue Kabinett habe nach der Landtagswahl und den Koalitionsverhandlungen „mehrheitlich erst mal Urlaub gemacht, während ein Minister die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte“, kommentierte die Sozialdemokratin, ohne FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz beim Namen zu nennen. Der liberale Frontmann hatte durch Äußerungen zur Grunderwerbsteuer für den ersten Krach im Bündnis von CDU, Grünen und FDP gesorgt.

Das vollständige Interview lesen Sie am Mittwoch in den Kieler Nachrichten. 

Von KN-online

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