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Heinold stützt Forderung von Altkanzler Schröder

Migration Heinold stützt Forderung von Altkanzler Schröder

Die schleswig-holsteinische Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) unterstützt die Forderung von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) nach einem umfassenden und durchfinanzierten Programm zur Integration von Flüchtlingen.

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Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne).

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Kiel. "Eine Rollenverteilung in der sich Finanzminister Schäuble in seiner schwarzen Null sonnt und die Kanzlerin sagt "wir schaffen das", während Länder, Kommunen und Ehrenamt schweißtreibend anpacken, um alles auf die Reihe zu bekommen, ist kein dauerhaft tragfähiges Konzept", sagte Heinold am Sonntag in Kiel.

Schröder hatte in einem Interview der Funke-Mediengruppe eine Agenda 2020 zur Bewältigung der Flüchtlingskrise gefordert, in deren Zentrum ein Integrationsgesetz stehen müsse. Auch die Finanzierung der Integration müsse geklärt werden.

Im letzten Jahr hatte Schleswig-Holstein nach Angaben des Finanzministeriums mit rund 450 Millionen Euro dreimal so viel für Flüchtlinge ausgegeben wie ursprünglich geplant. Ein dauerhaft tragfähiges Konzept brauche die finanzielle Verantwortungsgemeinschaft von Bund und Ländern nicht nur für Versorgung und Unterkunft, sondern auch für Integrationskosten, forderte Heinold.

dpa

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