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Hinweise nach Phantombild zu Messerstecher von der Alster

Kriminalität Hinweise nach Phantombild zu Messerstecher von der Alster

Nach der Veröffentlichung eines Phantombilds des mutmaßlichen Messerstechers von der Alster sind bei der Hamburger Polizei zahlreiche Hinweise eingegangen. Diese würden jetzt von der Mordkommission einzeln abgearbeitet, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Hamburg. Am 16. Oktober hatte ein Unbekannter einen Jugendlichen an der Kennedybrücke mit mehreren Stichen getötet. Die Begleiterin des 16-Jährigen stieß der Angreifer ins Wasser, sie blieb unverletzt. Vermutlich verletzte sich der Messerstecher bei der Tat auch selbst an der Hand. Die Polizei bat deshalb Hamburger Ärzte um Hinweise. Zu den bisherigen Reaktionen der mehr als 11 000 angeschriebenen Medizinern konnte der Polizeisprecher noch nichts sagen.

Die beiden Jugendlichen waren zunächst in der Nähe des Steindamms unweit des Hauptbahnhofs unterwegs gewesen. Von dort fuhren sie mit der U-Bahn zum Jungfernstieg. Sie gingen über den Neuen Jungfernstieg zum späteren Tatort. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter bereits auf dem Weg auf die Jugendlichen aufmerksam geworden sei, hieß es. Entlang der Strecke verteilten Polizisten am Donnerstag Handzettel mit dem Phantombild des mutmaßlichen Täters. Er soll etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß sein, eine "südländische Erscheinung" haben, und einen bräunlichen Pullover und Jeans getragen haben.

Ende Oktober war eine Meldung der Terrororganisation Islamischer Staat aufgetaucht, in der sie sich zum einem Messerattentat auf zwei Menschen in Hamburg bekennt. Die knappe Mitteilung wird laut Polizei weiter geprüft.

dpa

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