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IHK mit Lob und Tadel für Ramsauers Wasserstraßen-Pläne

Schifffahrt IHK mit Lob und Tadel für Ramsauers Wasserstraßen-Pläne

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kiel hat das Bekenntnis des Bundesverkehrsministeriums zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals begrüßt. "Dieses positive Signal an die Schifffahrt, die Häfen und die Wirtschaft der Region darf jedoch nicht dadurch konterkariert werden, dass schon jetzt - bevor die ersten Arbeiten auch nur ernsthaft in Angriff genommen worden sind - Diskussionen über Gebührenerhöhungen zur Kanalbefahrung angestoßen werden", erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Jörn Biel.

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Jörn Biel lobt den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Er reagierte damit auf einen Bericht des Bundesministeriums.

Zu den Plänen von Ressortchef Peter Ramsauer (CSU) für eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hob Biel hervor, wichtig für die Wirtschaft seien ansprechbare, sachlich kompetente und entscheidungsbefugte Dienststellen, die kostengünstig geführt werden. Skeptisch beurteilte er die geplante Zentralisierung von Aufgaben unter Verzicht auf einen organisatorischen Mittelbau. Er bezweifelte, dass eine in Bonn ansässige Generaldirektion immer über die nötige Ortskenntnis verfügt, um schnell und sachgerecht zu entscheiden. Positiv sei, dass das Wasser- und Schifffahrtsamt Ostsee in Kiel bleiben soll. Nachteilig sei dagegen, dass das Amt für den Nord-Ostsee-Kanal seinen Platz in Cuxhaven finden soll.

dpa

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