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Innenminister Studt stellt Kriminalstatistik vor

Jahresbilanz Innenminister Studt stellt Kriminalstatistik vor

Einbrüche, sexuelle Übergriffe, Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte - Verbrechen haben in den letzten Monaten oft Schlagzeilen gemacht. Hat die Kriminalität im Norden zugenommen? Aufschluss gibt die Kriminalstatistik, die Innenminister Stefan Studt am Montag bekanntgibt.

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Die Kriminalitätsstatistik für Schleswig-Holstein wird am Montag vorgelegt.

Quelle: Nicolas Armer/dpa

Kiel. Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) und das Landeskriminalamt stellen am Montag in Kiel die polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vor. Studt wird ausführlich darlegen, wie sich die Kriminalität in den einzelnen Deliktfeldern entwickelt hat. Die Angaben werden in diesem Jahr mit besonderer Spannung erwartet, weil es gerade in den vergangenen Monaten viele Berichte zum Beispiel über eine Zunahme von Einbruchsdiebstählen oder über sexuelle Übergriffe gab.

Im Jahr 2014 hatte die Polizei in Schleswig-Holstein 202 300 Straftaten aufgenommen und damit 1,2 Prozent mehr als 2013. Die Aufklärungsquote war mit 51,2 Prozent die höchste seit zehn Jahren. In den vier Jahren zuvor war die Zahl der registrierten Fälle jeweils gesunken. Bei einer Zunahme um 80 Prozent trugen 2014 fast 7800 Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht wesentlich dazu bei, dass die Gesamtzahl der Delikte stieg. Dieses Beispiel zeigt, wie relativ die Aussagekraft solcher Jahresstatistiken sein kann.

Im Herbst 2015 hatte unter anderem eine starke Zunahme von Wohnungseinbrüchen Unruhe ausgelöst. So registrierte die Polizei in der Woche vom 16. bis 22. November mit 307 Fällen den höchsten Wochenwert seit vier Jahren. 2014 hatte die Polizei laut Kriminalstatistik rund 7500 Wohnungseinbrüche bearbeitet. Das entsprach einem Wochenschnitt von 144.

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Kriminalstatistik 2015
Foto: Hält Schleswig-Holstein weiter für ein sicheres Land: Innenminister Stefan Studt (SPD).

Die Zahl der Straftaten in Schleswig-Holstein ist 2015 gegenüber dem Vorjahr auf nahezu gleichem Niveau geblieben. Im Vergleich zu 2014 gab es in der Polizeilichen Kriminalstatistik, die Innenminister Stefan Studt (SPD) am Montag in Kiel vorstellte, einen Anstieg der registrierten Kriminalität um 0,1 Prozent auf insgesamt 202.598 Straftaten.

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