7 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Land will Afghanen nicht zwangsabschieben

Innenministerium Land will Afghanen nicht zwangsabschieben

Schleswig-Holstein beteiligt sich nicht an Rückführungen von nicht als Asylbewerber anerkannten Afghanen. Die Landesregierung warte auf einen vom Bundesinnenministerium zugesagten Bericht zur Sicherheitslage in Afghanistan, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch in Kiel.

Voriger Artikel
Pro Asyl appelliert an Grüne: Abschiebungen verhindern
Nächster Artikel
Neuer Vizepräsident des Landesrechnungshofs gewählt

Die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan will Schleswig-Holstein nicht zwanghaft vorantreiben.

Quelle: Patrick Seeger/dpa (Symbol)

Kiel. „Erst danach entscheiden wir darüber, ob Rückführungen in Würde und in Sicherheit möglich sind.“ Auch der Flüchtlingsrat des nördlichsten Bundeslandes lehnt Abschiebungen nach Afghanistan angesichts dort bestehender „Gewaltlagen und Überlebensnöte“ ab.

Dass Innenminister Stefan Studt (SPD) zunächst auf einer Sicherheitsanalyse bestehe „und so lange keine Afghanen aus Schleswig-Holstein abgeschoben werden, begrüßen wir sehr“, sagte Geschäftsführer Martin Link.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Mehr zum Artikel
Migration
Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat an die Grünen in Landesregierungen appelliert, Sammelabschiebungen von nicht als Asylbewerber anerkannten Afghanen zu verhindern.

  • Kommentare
mehr
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3