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Innensenator lobt Einsatz der Polizei

Demonstrationen Innensenator lobt Einsatz der Polizei

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) hat die Polizei für ihren Einsatz am 1. Mai gelobt. "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung und dem Einsatz der Polizei", sagte er am Montag.

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Wasserwerfereinsatz gegen Demonstranten.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Sie sei sehr gut aufgestellt gewesen. Das Bündnis Revolutionäre Linke Hamburg (RLH), das zur revolutionären 1.Mai-Demonstration unter dem Motto "Klasse gegen Klasse" aufgerufen hatte, kritisierte die Auflösung der Demonstration durch die Polizei dagegen scharf. Die "Eskalation ging nicht von uns aus und wir missbilligen die absolut unverhältnismäßigen und brutalen Prügel-Attacken auf unsere Demonstration", sagte RLH-Sprecher Maik Wehner.

Bei den Ausschreitungen wurden fast 50 mutmaßliche Randalierer festgesetzt. 20 Menschen seien fest- und 28 in Gewahrsam genommen, sagte ein Polizeisprecher. 14 Polizisten seien verletzt worden, keiner schwer. Die Sanitäter von Actionmedics Hamburg twitterten von 44 verletzten Demonstranten, acht davon schwer. An der Demonstration hatten sich laut Polizei rund 1900 Menschen beteiligt. Nach einem zunächst friedlichen Verlauf wurde der Protestzug wegen Flaschen- und Steinwürfen mit Wasserwerfern aufgelöst. Danach kam es im Schanzenviertel zu mehreren Scharmützeln zwischen Demonstranten und der Polizei.

"Wir hatten auch in diesem Jahr wieder dieselben sinnleeren Gewaltrituale wie in den Vorjahren", sagte Grote. Insgesamt sei es jedoch einigermaßen im Rahmen geblieben. "Ein wirklich ruhiger erster Mai war es nicht, aber wir wissen alle, dass wir schon ganz andere Situationen hatten am 1. Mai." Erschüttert zeigte sich Grote über die schon vor der Demonstration festgenommenen Jugendlichen, die an Spraydosen geklebte "Polenböller" bei sich gehabt hatten. Wenn die auf Augenhöhe detonierten, "dann ist der Kopf nicht mehr da. Da fragt man sich schon, was in solchen Jugendlichen vorgeht."

dpa

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