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Institut für Friedensforschung trauert um Ex-Direktor

Parteien Institut für Friedensforschung trauert um Ex-Direktor

Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) trauert um seinen langjährigen Direktor Egon Bahr. "Das IFSH hat einen langjährigen Berater, Förderer, Direktor und Leitstern seiner Arbeit verloren", hieß es in einer Erklärung zum Tod des früheren Architekten der Ostpolitik.

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Egon Bahr ist im Alter von 93 Jahren gestorben. 

Quelle: Maurizio Gambarini/Archiv

Hamburg. Der SPD-Politiker, enge Vertraute des SPD-Kanzlers Willy Brandt und Ex-Bundesminister war von 1984 bis 1994 Direktor des IFSH. "Als Realist mit dem Ziel einer friedlichen Welt mahnte er, nicht machtvergessen aber auch nicht machtversessen zu sein, den Dialog zu suchen ohne blind für Interessen zu sein." Für die wissenschaftliche Arbeit des IFSH blieben diese Ziele und Mahnungen Bahrs auch in Zukunft prägend.

dpa

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