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Integrationspauschale bedroht Flüchtlingsbetreuung

Flüchtlinge Integrationspauschale bedroht Flüchtlingsbetreuung

Nach Diskussionen um die Finanzierung und Unterbringung von Flüchtlingen stellen der schleswig-holsteinische Flüchtlingsbeauftragte und die Diakonie heute ihre Forderungen an die Landesregierung vor.

Kiel. Sie kritisieren, dass die professionelle Betreuung von Flüchtlingen im Norden massiv gefährdet sei. Grund dafür sei die neue Integrationspauschale, die nicht mehr an die Kreise, sondern direkt an die Kommunen weitergeleitet werden soll. Dadurch werde die Arbeit der Migrationsfachdienste behindert und erschwert.

In diesem Jahr rechnet die Landesregierung mit bis zu 20 000 Flüchtlingen, 2014 waren es 7600. Zusätzliche Erstaufnahmeeinrichtungen sollen in Flensburg, Lübeck und Kiel voraussichtlich bis September 2016 bezugsfertig sein, kündigte die Regierung im Mai an.

dpa

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