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Reuven Rivlin zu Gast in Kiel

Der Tag im Ticker Reuven Rivlin zu Gast in Kiel

Extreme Sicherheitsvorkehrungen, Sperrzonen an Land und auf dem Wasser: Israels Staatspräsident Rivlin hat Schleswig-Holstein besucht. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit dem Kabinett, ein Besuch an der Uni und bei TKMS. Wir lassen den Tag im Ticker Revue passieren.

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Der israelische Präsident Reuven Rivlin (l) wird in Kiel von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) begrüßt.

Quelle: Frank Peter

16.55 Uhr: Die Polizei in Kiel ist mit dem heutigen Tag zufrieden. Der Besuch sei ohne Zwischenfälle verlaufen.

16.10 Uhr: Reuven Rivlin hat die Landeshauptstadt in einem Hubschrauber verlassen

16.05 Uhr: Die Straßensperrungen in Kiel sind aufgehoben.

15.51 Uhr: Der Staatspräsident ist wieder in Holtenau.

15.20 Uhr: Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin verlässt wieder die Werft und fährt mit der "Falckenstein" zurück zum Landeshaus. Dabei bekommt er auch das Dock 7 sowie die neue Meko-Fregatte "910" für Algerien zu sehen. In dem Dock sollen ab nächstem Jahr die vier neuen Korvetten für Israel gebaut werden.

14.14 Uhr: Die "Falkenstein" macht mit dem Staatspräsidenten bei TKMS fest.

14.07 Uhr: Der israelische Staatspräsident fährt mit der "Falckenstein" zur "Rahav". Der Schlepper "Kiel" legt mit seinen Feuerlöschkanonen als Sichtschutz einen 20 Meter hohen Wasservorhang vor das Hafenbecken. Die "Color Magic" darf noch nicht auslaufen.

Staatspräsident Reuven Rivlin geht an Bord des Fördeschiffes "Falckenstein". Foto: FB

Quelle:

13.54 Uhr: Der israelische Staatspräsident ist an Bord. In wenigen Minuten beginnt die Abfahrt in Richtung TKMS und dem U-Boot "Rahav".

13.44 Uhr: Das Kombischiff "Falckenstein" und die acht Polizeiboote der Eskorte warten an der Blücherbrücke auf den Staatsgast. Unklar ist, ob die "Color Magic" planmäßig auslaufen kann.

12.55 Uhr: Die "Kiel" der SFK testet ihre Feuerlöschanlage. Sie wird später die Fahrt des Staatspräsidenten zur Werft TKMS begleiten.

Die "Kiel" der SFK. Foto: FB

Quelle:

12.25: Umweltminister Habeck über Sicherheitsvorkehrungen bei Rivlin-Besuch in Kiel: „Als ich hier reingegangen bin, habe ich gedacht: Hoffentlich läuft heute kein Wolf hier durch.“

12.03: Reuven Rivlin ist am Kieler Yachtclub eingetroffen und isst dort zu Mittag.

11.54 Uhr: Nach umfangreicher Durchsuchung durch deutsche und israelische Sicherheitskräfte ist das Kombischiff "Falckenstein" der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel am Steg der Wasserschutzpolizei vor dem Landeshaushalt eingetroffen. Die "Falckenstein" wird von deutschen und israelischen Kräften gesichert. Gefahren wird das Schiff aber von seiner Kieler SFK-Besatzung.

11.38 Uhr: Erster Zwischenfall auf der Förde. Eine Segeljacht wird vor der Schwentinemündung im Sicherheitsbereich gestoppt und abgedrängt. Das Polizeiboot "Schwansen" und ein Schlauchboot eskortieren das knapp zehn Meter lange Boot aus der Sperrzone.

11.30 Uhr: Der Staatspräsident eröffnet die Diskussionsrunde mit einem Kurzvortrag. Rivlin betont, dass es auf der ganzen Welt für die Juden nur ein „homeland“ gebe, nämlich Israel. Ziel müsse ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in Israel sein. Eine Zwei-Staaten-Lösung (also auch einen Palästinenserstaat) lehnt der Präsident auf Nachfragen von Studenten ab. Sie verabschieden den Ehrengast mit Applaus. Rivlin klatscht wieder zurück.

11.20: Mehr als 150 Studenten und Wissenschaftler begrüßen den Staatspräsidenten im Klaus-Murmann-Hörsaal der CAU mit Beifall. Rivlin bedankt sich, klatscht ebenfalls.

11.13 Uhr: Die Polizei hat ein weiteren Sicherheitsbereich an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eingerichtet (siehe Karte).

+++ Staatsbesuch: weiterer Sicherheitsbereich +++Ab sofort ist ein weiterer Sicherheitsbereich eingerichtet. Es betrifft einen Bereich um die Uni (siehe Karte).

Posted by Polizei Kiel und Plön on Mittwoch, 13. Mai 2015

10.51 Uhr: Das Fördeschiff "Falckenstein" liegt im Werfthafen von TKMS. Das kombinierte Schlepp- und Fahrgastschiff  wird von Sicherheitskräften überprüft und für die Fahrt mit dem Staatspräsidenten vorbereitet. Der Bereich wird von Polizeibooten weiträumig abgesperrt. 

10.50 Uhr: Nach der Begrüßung sprach Rivlin knapp eine halbe Stunde lang mit Albig und einem Großteil dessen Minister über die erneuerbaren Energien und das deutsch-dänische Verhältnis. Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) habe Rivlin die Minderheitenpolitik im Norden erklärt, sagte Albig. „Das ist ein großer Tag für uns.“

10.48 Uhr: Auch Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer ist mittlerweile eingetroffen. "Das ist für Kiel eine ganz große Sache. Reuven Rivlin hätte neben Berlin ja auch München oder Köln besuchen können...", sagt er.

Panzerwagen auf der Kiellinie, Scharfschützen auf dem Seaside61. Foto: FB

Quelle:

10.42 Uhr: Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags, verrät, dass der Landtag im Herbst dieses Jahres einen Besuch in Israel und Palästina plant. "Natürlich werden wir auch Reuven Rivlin treffen." Nähere Einzelheiten seien aber noch offen.

10.25 Uhr: Ministerpräsident Torsten Albig begrüßt Reuven Rivlin mit den Worten: "Not the best weather but the best place in germany".

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin ist am Mittwochmorgen auf dem Flughafen in Kiel Holtenau gelandet. Hauptgrund seiner Visite ist der Besuch bei der Werft TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems), um sich dort das 600 Millionen teure U-Boot „Rahav“ anzuschauen. Der Staatsgast hat mit „Eins plus“ die höchste aller Sicherheitsstufen.

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9.59 Uhr: 13 schwarze Limousinen, vorneweg sieben Motorräder der Polizei: Ein langer Korso erreicht das Landeshaus. Auf der Förde riegelt die Wasserschutzpolizei alles ab, maskierte Scharfschützen verterteilen sich auf die umliegenden Dächer.

9.46 Uhr: Erste Station des israelischen Präsidenten ist das Landeshaus. Nachdem er sich in das Gästebuch des Landes eingetragen hat, trifft er Ministerpräsident Albig und das Kabinett zu einem Gedankenaustausch im Gästehaus der Landesregierung. Albig betonte, dass er die Beziehungen zu Israel gern ausbauen würde und betonte die Bedeutung des Staatsbesuchs. Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 50 Jahren sei die Beziehung zwischen Deutschland und Israel gereift zur Freundschaft und zur Partnerschaft. "Angesichts der ungeheuren Gräuel, die im Namen Deutschlands durch Deutsche an Juden verübt wurden, können wir unendlich dankbar sein, dass wir heute an diesem Punkt stehen. Wir arbeiten in vielfältiger Weise zusammen und Schleswig-Holstein möchte gern die Beziehungen weiter ausbauen, deshalb freue ich mich sehr auf den Besuch", erklärte der Ministerpräsident am Mittwochmorgen vor dem Eintreffen des Staatsgastes.

Ein langer Korso bringt den Präsidenten erst zum Landeshaus. Foto gsc

Quelle:

9.40 Uhr: Reuven Rivlin ist gelandet, sechs Helis der Bundespolizei stehen auf dem Flugfeld.

9.12 Uhr: Großaufgebot am Flugplatz. Mehr als 100 Beamte werden Reuven Rivlin in Empfang nehmen. Überall in der Stadt fährt die Polizei Streife.

Warten auf den Präsidenten. Foto: gsc

Quelle:

8.45 Uhr: Hauptgrund seiner Visite ist der Besuch bei der Werft TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems), um sich dort das 600 Millionen teure U-Boot „Rahav“ anzuschauen. Zuvor wird er von Ministerpräsident Torsten Albig empfangen. An der Christian-Albrechts-Universität will Rivlin mit 120 Studierenden und 40 Wissenschaftlern diskutieren.

8.15 Uhr: Die Förde ist ab Höhe Einfahrt Schwentine bis zur Hörnbrücke gesperrt – die Öffnungszeiten um 12.30, 14.15 und 15.15 Uhr werden gestrichen.

8 Uhr: Um einen Anschlag zu verhindern sind weit mehr als 1000 Polizisten im Einsatz. Taucher haben die Hafenbecken nach Sprengstoff abgesucht. Die Polizei hat bereits seit sechs Uhr das Regierungsviertel abgeriegelt. (gsc/ubi/FB)

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Reuven Rivlin besucht Kiel
Foto: Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin (li.) wird am Mittwoch am frühen Morgen mit einem Helikopter einfliegen und auf dem Flughafen in Kiel Holtenau landen.

Die Sicherheit hat höchste Priorität: Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin wird am Mittwoch am frühen Morgen mit einem Helikopter einfliegen und auf dem Flughafen in Kiel Holtenau landen. Hauptgrund seiner Visite ist der Besuch bei der Werft TKMS (ThyssenKrupp Marine Systems), um sich dort das 600 Millionen teure U-Boot „Rahav“ anzuschauen.

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