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Erste Tornados zum Anti-IS-Einsatz gestartet

Jagel Erste Tornados zum Anti-IS-Einsatz gestartet

Mit einem Appell werden am Donnerstag die ersten 40 Soldaten vom Luftwaffenstützpunkt Jagel verabschiedet, und von einem Transportflugzeug abgeholt. Sie sollen als Vorauskommando in der türkischen NATO-Basis Incirlik die Einsätze vorbereiten. Vom türkischen Flughafen starten ab Januar die Tornado-Jets.

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Klar zum Aufbruch: Die Luftwaffensoldaten in Jagel bereiten sich auf ihren Einsatz in Syrien vor.

Quelle: Frank Behling

Jagel. Mit einstündiger Verspätung sind um 11:18 Uhr die beiden ersten Tornado-Kampfjets in Jagel gestartet. Die Maschinen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 "Immelmann" wurden kurz danach von einem Tankflugzeug der Luftwaffe in Empfang genommen. Mit dem Tankflugzeug werden die Maschinen bis zum Abend nach Incirlik in der Türkei fliegen.

Das sind die Bilder vom Luftwaffenstützpunkt Jagel.

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Zur Verabschiedung des Vorauskommandos waren auch Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) nach Jagel gekommen. Zusammen mit dem Kommandierenden General des Luftwaffentruppenkommandos, Generalleutnant Helmut Schütz, wünschte Albig den Soldaten viel Erfolg bei ihrer Mission und eine gesunde Rückkehr. "Unsere Gedanken sind bei Ihnen. Schleswig-Holstein steht hinter ihnen. Gott schütze Sie", sagte Albig.

Albig übergab eine Landesflagge

"Jetzt ist die Stunde, in der wir uns alle vor unsere Soldatinnen und Soldaten stellen. Sie haben ein klares, verbindliches Mandat für Ihren Einsatz und unsere volle Solidarität", stellte der Ministerpräsident fest, "ich weiß, dass Sie die Besten sind, die unsere Bundeswehr für diese Aufgabe hat." Er übergab den Soldaten für den Einsatz dann eine Landesflagge. Danach stiegen die Soldaten in das Transportflugzeug und starteten kurz nach 10 Uhr. 

Während die Tornado-Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann" aufbrachen, erreichte die Fregatte "Augsburg" bereits das Einsatzgebiet. Das Schiff traf mit dem Flugzeugträger "Charles de Gaulle" im Golf von Aden ein. Die deutsche Fregatte wird den Flugzeugträger im Persischen Golf absichern.

Zunächst Verzögerung beim Start

Der Start der beiden ersten Luftwaffen-Tornados für den Syrieneinsatz verzögerte sich allerdings zunächst. Grund ist das Fehlen des Tankflugzeugs. Der Airbus A310 MRT der Luftwaffe war am Morgen nicht planmäßig in Köln gestartet. Deshalb könnten auch die beiden Tornados des Geschwaders in Jagel nicht planmäßig kurz nach 10 Uhr mit dem Transportfahrzeug A400M starten. Der Start der Tornados erfolgt erst dann, wenn das Tankflugzeug da ist. Das soll gegen 11:20 Uhr der Fall sein. Der Airbus A310MRT der Luftwaffe soll die Tornados auf dem Weg in die Türkei zweimal in der Luft betanken.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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