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Spoorendonk wehrt sich gegen Kritik von Wende

Justizministerium Spoorendonk wehrt sich gegen Kritik von Wende

Schleswig-Holsteins Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) hat Kritik von Ex-Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) am Justizministerium zurückgewiesen. "Ich glaube, Frau Wende hat die Rolle der Justizverwaltung im Bezug auf die Staatsanwaltschaft missverstanden", sagte Spoorendonk am Donnerstag.

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Weist die Anschuldigungen der ehemaligen Bildungsministerin Waltraud Wende zurück: Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW).

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa (Archiv)

Kiel. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur fügte sie hinzu: "Ich erteile der Staatsanwaltschaft keine Weisungen." Wende hatte dem Justizministerium vorgeworfen, in ihrem Fall als Aufsichtsbehörde versagt zu haben.

"Die Staatsanwaltschaft agiert völlig unabhängig", sagte Spoorendonk. Zur langen Verfahrensdauer der Ermittlungen gegen Wende könne sie nichts sagen. "Ich finde, diese Frage muss man der Staatsanwaltschaft stellen, wenn man sie beantwortet haben möchte." Sie wisse aus Erfahrung aber, dass Verfahren lang sein können. "Es ist immer schnell zu sagen: Es liegt an der Staatsanwaltschaft." Dies könne aber auch an anderen Faktoren liegen.

dpa

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Waltraud Wende
Foto: Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Waltraud Wende eingestellt.

Ex-Schulministerin Waltraud Wende (parteilos) behält eine weiße Weste. Die Staatsanwaltschaft Kiel stellte die Ermittlungen gegen die Professorin nach mehr als 25 Monaten wie erwartet ein. Wende zeigte sich erleichtert, bemängelte aber Dauer und Umstände des Verfahrens.

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