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Hier sehen Schleswig-Holsteiner die Probleme

KN/LN-Wahlumfrage Hier sehen Schleswig-Holsteiner die Probleme

Der Zuzug von Flüchtlingen ist für die Hälfte der schleswig-holsteinischen Wähler (42 Prozent) das wichtigste politische Problem. Laut einer Forsa-Umfrage von Kieler Nachrichten und Lübecker Nachrichten folgen darauf die „vielfältigen Verkehrsprobleme“ im Norden.

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Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Sie wurden von 32 Prozent der Befragten genannt, wobei dazu sowohl eine marode Landesstraße oder der Nicht-Weiterbau der A20 zählen dürften. Schon mit deutlichem Abstand landen die Schul- und Bildungspolitik mitsamt der Kinderbetreuung (15 Prozent) auf Platz drei der Problemliste.

Die größten Probleme in Schleswig-Holstein
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Die Finanznot des Landes (neun Prozent, Platz sechs), Umweltprobleme (drei Prozent, Platz elf) und Kriminalität (zwei Prozent, Platz zwölf) spielen eine untergeordnete Rolle. Befürchtete finanzielle und Wohnungsprobleme wurden aber in Verbindung mit der Flüchtlingsfrage betont.

Deutlich war außerdem die Antwort der Befragten zur Zufriedenheit mit der Regierung: In der Bewältigung der Probleme kritisierten die Wähler vor allem die Verkehrspolitik (56 Prozent unzufrieden), den Kampf gegen Kriminalität (54 Prozent unzufrieden) und die Schul- und Bildungspolitik, mit der 56 Prozent nicht einverstanden sind.

Frappierend: In diesen drei Problemfeldern sind selbst die Anhänger der Regierungsparteien mehrheitlich unzufrieden mit der Politik ihrer Vertreter.

Von Ulf B. Christen und Wolfram Hammer

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung
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