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So reagieren die Spitzenkandidaten

KN/LN-Wahlumfrage So reagieren die Spitzenkandidaten

Nach der großen Polit-Umfrage von Kieler Nachristen und Lübecker Nachrichten: Jetzt reagieren die Spitzenpolitiker von Union und Sozialdemokraten auf die Ergebnisse. Torsten Albig zeigt sich zufrieden, Ingbert Liebing gibt sich kämpferisch.

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Ministerpräsident Torsten Albig liegt mit seiner SPD-Grünen-SSW-Koalition nur ganz knapp vorn.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Ministerpräsident Torsten Albig liegt mit seiner SPD-Grünen-SSW-Koalition nur ganz knapp vorn, könnte mit zusammen 48 Prozent weiter regieren. Die beiden möglichen CDU-Kandidaten Ingbert Liebing und Daniel Günther sind den Wählern hingegen noch weitgehend unbekannt, Landtags-Fraktionschef Günther rangiert vor dem vom Vorstand favorisierten Liebing.

"Ich freue mich sehr über diese tolle Ausgangslage für den Endspurt in der Legislaturperiode", sagt Albig. Das sei eine "hervorragende Startposition für den Wahlkampf, um motiviert und kämpferisch für die SPD zu werben, im Mai 2017 stärkste Kraft zu werden". Bislang liegt sie laut Umfrage erst bei 28 Prozent - gleichauf mit der CDU. Er wolle jetzt "hart dafür arbeiten, dass wir von den Bürgerinnen und Bürgern den Auftrag erhalten, auch die nächsten fünf Jahre unser schönes Land weiter voranzubringen". Und das bitte in einer neuen Koalition mit Grünen und SSW. Dass seine persönlichen Zustimmungswerte gegenüber der letzten Umfrage gestiegen sind - von 37 auf 52 Prozent -, freue ihn ebenso, "auch wenn ich sehe, dass dort noch Luft nach oben ist".

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Liebing gibt sich allerdings trotz der schlechten Werte nicht geschlagen. „Es ist verdammt knapp für die Regierung, da ist noch alles drin.“ Ein Drittel der Wähler würde sich ohnehin erst in den letzten drei Tagen vor einer Wahl entscheiden. Derzeit kommt die Union zusammen mit der FDP nur auf 37 Prozent und rechnerisch mit der AfD auf 46 Prozent. Liebing selbst räumen nur neun Prozent Chancen gegen Albig ein, Günther immerhin 18 Prozent. "Das ist eine Momentaufnahme", sagt der CDU-Landeschef.  Der Wahlkampf beginne erst 2017. Er werde sich und die Positionen der Union bis dahin im Land bekannter machen. Einen Verzicht auf die Spitzenkandidatur lehnt er trotz der besseren Umfragewerte für Günther ab. Dass viele Befragte mit "weiß nicht" geantwortet hätten, zeige ja auch, dass die Frage, wer die Union in den Wahlkampf führe, keine sei, die sie täglich beschäftige.

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Ein Artikel von
Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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KN/LN-Wahlumfrage
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Ein Jahr vor der schleswig-holsteinischen Landtagswahl liegen die regierende SPD von Ministerpräsident Torsten Albig und die oppositionelle CDU in der Wählergunst gleichauf. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von Kieler Nachrichten und Lübecker Nachrichten.

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