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KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen mit neuem Eingangsbereich

Gedenkstätten KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen mit neuem Eingangsbereich

Die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen hat einen neu gestalteten Eingangsbereich. Die 70 000 Euro Landesförderung für die Stahl- und Glaskonstruktion seien sehr gut angelegtes Geld, sagte Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) am Freitag bei der Präsentation des Bereichs.

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Gedenkstein.

Quelle: Sven Hoppe/Archiv

Kaltenkirchen. Die Ministerin würdigte die Arbeit der Gedenkstätte, die sich in einem stetigen Ausbau befinde und seit Jahren konzeptionell auf sich aufmerksam mache - etwa durch die Kooperation mit der Kieler Universität und ihrer neuen Webseite mit Informationen in fünf Sprachen.

"Diese Ansätze zur Weiterentwicklung und Intensivierung der historisch-politischen Bildungsarbeit sind genau das, was wir mit unserem Gedenkstättenkonzept unterstützen wollen", sagte Spoorendonk. "Dazu haben wir auch die finanziellen Mittel für die Bürgerstiftung Schleswig-Holstein massiv erhöht."

Das KZ-Außenkommando Kaltenkirchen entstand im Spätsommer 1944. Mehr als 500 KZ-Häftlinge aus Neuengamme wurden bei den Arbeiten für die Verlängerung der Start- und Landebahn in Kaltenkirchen eingesetzt. Viele starben wegen der schlechten Bedingungen. Die meisten Häftlinge waren Russen, Ukrainer, Polen und Franzosen. An ihr Schicksal erinnert seit 1999 die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen im Ortsteil Springhirsch.

dpa

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