8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Kabinett beschließt Ausbau der "Frühen Hilfen" für Familien

Landesregierung Kabinett beschließt Ausbau der "Frühen Hilfen" für Familien

Schleswig-Holstein setzt auf den Ausbau "Früher Hilfen" für Familien. Das Kabinett stimmte heute einer entsprechenden Initiative von Familienministerin Kristin Alheit (SPD) zu, wie das Ministerium mitteilte.

Voriger Artikel
Hamburger Kassen arbeiten im Kampf gegen Betrüger zusammen
Nächster Artikel
Linkspolitiker will Wahlen in Mexiko anfechten

Kristin Alheit (r) und Staatssekretärin Anette Langner 2012.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Der Vorstoß ist Teil der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes, das seit Jahresbeginn in Kraft ist. Ziel ist die Förderung "Früher Hilfen" in den Kommunen. Dabei sollen Familienhebammen und Ehrenamtsstrukturen besonders berücksichtigt werden. "Eltern, die Hilfe benötigen, müssen einfach und unbürokratisch Ansprechpartner finden", sagte Alheit. Familienhebammen könnten hierbei eine Schlüsselrolle einnehmen.

Als "Frühe Hilfen" gelten Angebote für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. Dazu kooperieren regional Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens. Eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern soll jetzt die Voraussetzungen für den Ausbau schaffen. Die Kommunen sollen die Initiative umsetzen, das Land koordiniert die Maßnahmen und sichert Qualifizierung und Qualitätsentwicklung auf Landesebene. Hierfür werde eine Koordinierungsstelle eingerichtet, hieß es. Für Schleswig-Holstein stehen für die Umsetzung zunächst bis Ende 2015 rund 1,3 Millionen Euro jährlich an Bundesmitteln zur Verfügung. Die Mittel können nach Antragstellung durch die Kommunen für entsprechende Projekte voraussichtlich ab Herbst bewilligt werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3