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Kein Platz im Landtag für Jost de Jager

Politische Zukunft Kein Platz im Landtag für Jost de Jager

Die politische Zukunft des CDU-Landesvorsitzenden Jost de Jager bleibt weiter offen. Spekulationen, wonach sich CDU-Fraktionschef Johannes Callsen um ein Bundestagsmandat bemühen und seinen Platz für den Jager im Landtag frei machen könnte, wurden jetzt von Callsen selbst beendet.

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Die politische Zukunft des CDU-Landesvorsitzenden Jost de Jager bleibt weiter offen.

Quelle: eis

Altenholz. „Ich bleibe in Kiel“, stellte der 46-jährige Politiker am Rande einer Parteikonferenz in Altenholz unmissverständlich klar. Zum Hintergrund: Callsen gilt als politischer Ziehsohn des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Börnsen aus Schleswig-Flensburg, der bei der Bundestagswahl 2013 nicht mehr antreten will. Würde Callsen dessen Platz einnehmen, wäre für de Jager als Nachrücker der Weg in den Landtag frei. Der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat hatte am 6. Mai den Sprung ins Parlament knapp verpasst. Die Frage, wie es nun mit ihm weitergeht, beschäftigt auch die Partei. De Jager wollte dem Thema auf der Konferenz der Ortsverbandsvorsitzenden jedoch keine große Bedeutung zumessen. „Es muss sich niemand Sorgen machen“, erklärte er. Er habe den festen Willen, weiter die Partei zu führen. Zu glauben, dass er seine Zukunft davon abhängig mache, ob jemand aus dem Landtag ausscheidet, sei „ziemlich abwegig“.

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Ein Artikel von
Bodo Stade
Stellvertretender Chefredakteur

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