16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Kein Prozess gegen Kusch wegen Sterbehilfe

Prozesse Kein Prozess gegen Kusch wegen Sterbehilfe

Im Zusammenhang mit der Sterbehilfe für zwei über 80-jährige Frauen in Hamburg-Hummelsbüttel hat das Oberlandesgericht eine Anklage gegen einen Arzt zum Teil zugelassen.

Voriger Artikel
Hamburger Meineids-Ermittlungen gegen Gysi eingestellt
Nächster Artikel
Wer wusste wann wie viel?

Roger Kusch.

Quelle: Malte Christians/Archiv

Hamburg. Der Facharzt für Nervenheilkunde werde sich wegen des Vorwurfs der versuchten Tötung auf Verlangen durch Unterlassen verantworten müssen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Ein weiterer Anklagepunkt werde die Überlassung von Betäubungsmitteln sein. Die Anklage gegen den ehemaligen Hamburger Justizsenator und Vorsitzenden des Vereins Sterbehilfe Deutschland, Roger Kusch, wurde dagegen nicht zugelassen.

Die 81 und 85 Jahre alten Frauen hatten am 10. November 2012 in Anwesenheit des Arztes eine Überdosis eines verschreibungspflichtigen Medikaments genommen und waren gestorben. Der Anwalt des Arztes, Walter Wellinghausen, betonte, dass der ursprüngliche Vorwurf des gemeinschaftlichen Totschlags fallen gelassen wurde.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3