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"Kettensägenmassaker"-Protest in Blankenese

Migration "Kettensägenmassaker"-Protest in Blankenese

Im Streit um den Bau einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburgs Nobel-Stadtteil Blankenese haben nach Polizeiangaben etwa 50 Demonstranten gegen die Blockadehaltung von Anwohnern protestiert.

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Demonstranten sägen in Hamburg-Blankenese an einem Baum. Axel Heimken

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. Diese hatten die Gerichte angerufen und damit zunächst einen Stopp der Baumfällungen durchgesetzt, die für den Bau des Heims notwendig sind.

Gegen diese Blockadehaltung wehrten sich die Protestierer, die am Donnerstagabend von Altona aus mit dem Rad bis nach Blankenese gefahren waren. Sie hatten zu einer als "Kettensägenmassaker" titulierten Demo aufgerufen - die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf der Veranstaltung. Auch einige Anwohner, die sich für die Integration von Flüchtlingen aussprachen, waren nach Angaben von Zeugen gekommen.

Die Stadt Hamburg will auf dem Grundstück am Björnsonweg neun Pavillons für rund 200 Flüchtlinge errichten. 42 Bäume hätten nach einer Sondergenehmigung nur noch bis Freitag gefällt werden dürfen. Anwohner hatten am Dienstag die Zufahrt mit Autos blockiert, um die Fällarbeiten zu verhindern.

dpa

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