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Innenminister besetzt Führungsstab um

Kiel Innenminister besetzt Führungsstab um

Im Innenministerium in Kiel rotiert das Personalkarussell: Nach dem angekündigten Wechsel von Sprecher Thomas Giebeler will Minister Stefan Studt (SPD) nun offenkundig Schlüsselfunktionen seines Führungsstabs neu besetzen.

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Stefan Studt kündigt Veränderungen in seinem Ministerium an.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Nach Informationen von KN-online geht es dabei unter anderem um die beiden persönlichen Referenten des Innenministers. Eine weitere Personalie steht bereits offiziell fest: Thiemo Lüeße wird nach der Sommerpause Leiter des Stabes. Bislang ist der 44-Jährige Leiter des Projekts „Ausbau und Ergänzung von Flüchtlings-Erstaufnahmeeinrichtungen“ und folgt auf Ralf Martens, der das Ministerium verlässt und in seine „Wunschheimat“ Berlin wechselt. Dort soll Martens in der Landesvertretung den Leitungsbereich verstärken.

 Lüeße ist gelernter Polizist, schlug nach dem Abitur eine Laufbahn im gehobenen Dienst ein, war ab 1995 bei der Verkehrspolizei in Neumünster tätig, studierte und promovierte neben der Arbeit. 2009 wechselte er in die Politik, wurde Fraktionsgeschäftsführer der SPD im Kieler Rathaus, managte den Landtagswahlkampf von Torsten Albig (SPD), folgte 2012 als „rechte Hand“ des Ministerpräsidenten in die Staatskanzlei. Dort arbeitete Lüeße bereits gemeinsam mit seinem neuen Chef: Stefan Studt war bis zur Übernahme des Innenressorts Leiter der Staatskanzlei. Zuletzt verhandelte Lüeße mit Kommunalpolitikern und Bürgern in Lübeck und Kiel über die Einrichtung von Flüchtlingsheimen – eine Aufgabe, die er erst Anfang des Jahres übernommen hatte.

 In einem internen Mitarbeiterbrief kündigt Innenminister Studt an, dass „der Leitungsstab auch an anderen Stellen noch Veränderungen erfahren“ werde. „Wenn wir nach der Sommerpause im September wieder alle an Bord sind, kann es also sein, dass Sie das eine oder andere vertraute Gesicht nicht mehr oder nur noch für wenige Wochen bei uns im Leitungsbereich sehen werden“, heißt es in dem von Studt und den Staatssekretären unterzeichneten Schreiben.

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