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Klarheit über Erstaufnahme bis Mai

Flüchtlinge in Schleswig-Holstein Klarheit über Erstaufnahme bis Mai

Die Gespräche über neue Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein gehen in die entscheidende Phase. Bis zur Flüchtlingskonferenz der Landesregierung am 6. Mai in Kiel sollen die Entscheidungen fallen, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Dienstag sagte.

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Bis zum Mai soll es Klarheit über die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein geben.

Quelle: Boris Roessler/ dpa/ Archiv

Kiel. Die Gespräche laufen mit den Städten Kiel, Lübeck, Flensburg und Heide sowie mit den dortigen Hochschulen.

In drei der vier genannten Hochschulstädte sollen neue Erstaufnahmeeinrichtungen geschaffen werden. Insgesamt werden etwa 3000 neue Plätze benötigt, da die Kapazitäten in Neumünster und Boostedt nicht ausreichen. Die Regierung plant, die neuen Einrichtungen später für studentisches Wohnen nutzen zu können.

Am Montag waren Vertreter von Kiel und Lübeck im Innenministerium, am Freitag ist Flensburg an der Reihe. Die Regierung erwartet für dieses Jahr bis zu 20 000 neue Asylbewerber. 2014 kamen 7600. Damit künftig die Neuankömmlinge die angestrebten sechs Wochen in der Erstaufnahme bleiben können, um sie vor der Verteilung auf die Kommunen besser auf ein Leben in Deutschland vorzubereiten, werden insgesamt 4000 Plätze gebraucht. Bisher kommen Flüchtlinge meist nach wenigen Tagen in die Kommunen, die damit oft eine zu kurze Vorbereitungszeit haben.

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