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Spitze der Nord-AfD tritt offiziell ab

Kiel Spitze der Nord-AfD tritt offiziell ab

Die Führungsspitze der Alternative für Deutschland (AfD) in Schleswig-Holstein hat am Freitag offiziell ihren Abtritt verkündet. Die Landesvorsitzende Ulrike Trebesius und Generalsekretär Jürgen Joost gaben in Schreiben an die Mitglieder ihren Rücktritt und Parteiaustritt bekannt. Sie gehörten ebenso zum Lager von AfD-Gründer Bernd Lucke wie weitere Vorstandsmitglieder und Kreisvorsitzende, die auch aussteigen.

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Ihr Mandat im Europaparlament behält Ulrike Trebesius (AfD).

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Ihr Mandat im Europaparlament behält Trebesius. Ein neuer Landesvorstand soll am 5. September gewählt werden. Er wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nur noch aus nationalkonservativen Anhängern der neuen Parteichefin Frauke Petry bestehen. Seit dem Bundesparteitag vom Wochenende sollen etwa 100 Mitglieder der Nord-AfD ihren Austritt erklärt haben. Damit würde die Mitgliederzahl auf rund 800 sinken.

„Die Mitglieder der AfD haben auf dem BPT (Bundesparteitag) in Essen entschieden, dass unsere Partei einen anderen Weg einschlagen wird: den einer Total-Opposition, einer Protest- oder „Pegida“-Partei, in der auch fundamentale Systemkritik geäußert, die Westanbindung in Frage gestellt wird etc.“, heißt es in dem Schreiben von Trebesius. „Ich werde mir niemals vorwerfen lassen, als Steigbügelhalter für eine Art deutschen „Front National“ gedient zu haben“, schrieb Joost.

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Jörn Kruse (AfD).

Hamburgs AfD-Vorsitzender Prof. Jörn Kruse tritt wegen des Rechtsrucks und der Abwahl des Parteigründers Bernd Lucke zurück. "Ich bin entschlossen zurückzutreten", sagte Kruse am Donnerstag dem NDR-"Hamburg Journal".

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