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Kieler Bildungsministerium muss im Spätsommer umziehen

Regierung Kieler Bildungsministerium muss im Spätsommer umziehen

Kiel (dpa/lno) - Aus Brand- und Denkmalschutzgründen müssen Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) und 170 Mitarbeiter ihres Hauses voraussichtlich im September umziehen.

"55 Mitarbeiter der Lehrer-Personalverwaltung sind bereits ausgezogen", sagte Bildungs-Staatssekretär Dirk Loßack der Deutschen Presse-Agentur. Eigentlich sollte der Auszug in ein angemietetes Gebäude in der Innenstadt längst erfolgt sein.

"Wir haben vergeblich nach einer Immobilie gesucht, wo alle reinpassen", sagte Loßack. Für mindestens 18 Monate wird das Ministerium zwei Standorte haben. Für den Auszug des Gros der Mitarbeiter rechnet Loßack mit einer Dauer von mehreren Tagen. "Wenn 170 Mitarbeiter umziehen, geht das halt nicht an einem Wochenende." Der Zeitpunkt September sei bewusst gewählt, weil dann die Einstellungen der Lehrer an den Schulen abgeschlossen sind.

Hintergrund sind Brandschutzbestimmungen, die ein zweites Treppenhaus als Fluchtweg vorschreiben. Weil der Anbau einer Außentreppe an Einwänden der Denkmalschützer scheiterte, wird nun unter großem Aufwand im Inneren des neungeschossigen Gebäudes aus den 1950er Jahren ein neues Treppenhaus gebaut. Dadurch soll die Gestalt des Baudenkmals erhalten werden. Die Kosten betragen laut Finanzministerium mehr als drei Millionen Euro.

dpa

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