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Studt gegen de Maizières Idee für Syrien-Flüchtlinge

Kieler Innenminister Studt gegen de Maizières Idee für Syrien-Flüchtlinge

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) lehnt den Vorstoß von Bundesminister Thomas de Maizière (CDU) zur Begrenzung des Familiennachzugs von Flüchtlingen ab. „Ich kann diesen Vorschlag nicht nachvollziehen“, erklärte Studt am Dienstag in Kiel.

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Innenminister Stefan Studt lehnt den Vorstoß von Bundesminister Thomas de Maizière (CDU) zur Begrenzung des Familiennachzugs von Flüchtlingen ab.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Kiel. Die Innenministerkonferenz habe vor einem Jahr nicht zuletzt auf de Maizières Initiative beschlossen, syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen einen Schutzstatus nach Genfer Flüchtlingskonvention zu geben.

„Es gibt keinen Grund, daran zu rütteln, denn an den damaligen Entscheidungsvoraussetzungen hat sich nichts geändert“, sagte Studt. „Losgelöst davon ist es inhuman, syrischen Familienvätern den Nachzug von Frau und Kindern zu verwehren.“ Dies würde die gesellschaftliche Integration eher erschweren als erleichtern.

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